| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-03-03 |
Krisenstäbe sind nach den Ergebnissen der Krisenpräventionsumfrage das meist genutzte Instrument zur Krisenbewältigung. Ähnliches gilt laut der Katastrophenschutzumfrage für die Katastrophenstäbe im öffentlichen Bereich.
Die heutige Wirtschaftsdynamik erfordert von Organisationen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft, damit sie erfolgreich bleiben können. Doch gerade in turbulenten Zeiten liegt oftmals auch eine immense Chance: Die strategische Hinwendung zu digitalen Geschäftsmodellen und der gezielte Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) zwecks Krisenprävention bzw. -bewältigung sichert das Überleben nicht nur der Großkonzerne, sondern mehr noch im Mittelstand.
Familienunternehmen sind das Rückgrat der österreichischen (und deutschen) Wirtschaft, stehen jedoch zunehmend vor der Herausforderung, in einem dynamischen Umfeld strategisch zu wachsen und sich gleichzeitig an wandelnde Rahmenbedingungen anzupassen.
Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen in der Krise und ihren finanzierenden Banken hat sich in den vergangenen Jahren tiefgreifend verändert.
Nach einer langen Phase von Covenant-free/-lite-Strukturen gewinnen Covenants wieder erheblich an Bedeutung. Kreditgeber sichern sich stärker über Cashflow-, Verschuldungs- und Zinsdeckungskennzahlen ab – begleitet von engmaschigen Reportingpflichten. Unternehmen müssen frühzeitig beurteilen, ob bestehende Finanzstrukturen covenant-fähig sind, und ggf. Anpassungen verhandeln.
Der vorliegende Beitrag geht der Frage der aufsichtsrechtlich getriebenen Reaktion kreditvergebender Banken in Unternehmenskrisen nach. Er bietet eine einführende Darstellung des Forbearance-Konzepts im Bankensektor und erläutert dessen Definition, regulatorische Anforderungen und Auswirkungen in der Praxis.
Die Besteuerung des Einkommens einer Personengesellschaft erfolgt auf der Ebene ihrer Gesellschafter. Die Ermittlung des Gewinns erfolgt bei den Personenhandelsgesellschaften durch Bilanzierung. Unter bestimmten Umständen sind Ergänzungsbilanzen aufzustellen, die der zutreffenden Besteuerung des Gesellschafters dienen sollen.
In Ermangelung eines speziellen Insolvenzumsatzsteuerrechts hatte der Bundesfinanzhof (BFH) in 2024 zum Vorsteuerabzug aus Rechnungen des Insolvenzverwalters zu entscheiden. Konkret ging es um die Frage, in welchem Umfang ein Vorsteuerabzug in Abhängigkeit vom unternehmerischen Status des Insolvenzschuldnerunternehmens möglich ist.
Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt als Instrument zur Bewältigung wirtschaftlicher Krisen an Bedeutung. So können mit KI vor allem bei datenintensiven und standardisierbaren Aufgaben deutliche Effizienzgewinne erzielt werden. In neuerer Krisenforschung wird an der FH Kufstein/Tirol entlang der IDW-S6-Krisenlogik nach Erkenntnissen gesucht.
+++ KSI mit erweitertem Herausgebergremium +++ Restrukturierungen als Transformationsinstrument +++ KI-Fieber: Zukunftsängste? +++ Mittelstand im Krisenmodus +++ Thesen zur Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter +++ Negativrekord bei Großinsolvenzen +++ Mittelstand mit wachsenden Liquiditätsrisiken +++ Bankenregulierung: Eigenkapitalregeln blockieren +++
+++ Vereinbarung zur Fortsetzung der Gesellschaft mit insolventem Gesellschafter +++ Organhaftung auch nach Ausscheiden aus Organstellung bei sittenwidrigem Handeln +++ Begrenzte insolvenzgerichtliche Kontrolle eines Beschlusses der Gläubigerversammlung +++ Organhaftung bei Insolvenzverschleppung +++ Betriebsaufgabe im Insolvenzverfahren +++ Keine verdeckte Gewinnausschüttung bei sanierungsbedingter Abfindung einer Pensionszusage +++ Vorsteuerberichtigung bei Rückzahlung von Einfuhrumsatzsteuer nach Anfechtung +++
+++ Büchermarkt (92) +++ Zeitschriftenspiegel (92) +++ Veranstaltungen (94) +++ ESV-News (95) +++ Autoren-Informationen (96) +++
Transformationen, die außer der Strategie auch die Struktur und Kultur eines Unternehmens verändern, lassen sich nur bedingt am grünen Tisch planen. Entsprechend wichtig ist eine Vision, wohin die Reise gehen soll; des Weiteren ein Transformationsmodell, das den Verantwortlichen als Kompass beim Managen dieses komplexen, mehrdimensionalen Change-Prozesses dient.
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