| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2026.04 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-01 |
Dass Unternehmen berleben oder scheitern und untergehen, gehrt fr uns zur Normalitt der Wirtschaftswelt. Die Zahlen insolventer Unternehmen steigen aktuell aber wieder erheblich. Zwei Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind: Erleben wir einen ganz normalen Prozess des Werdens und Vergehens, zu dem Krisen als bergangszustnde systemimmanent gehren?
Whrend sich der erste Teil der Reihe Wunsch und Wirklichkeit der Stabsarbeit in Unternehmen, Behrden und Verbnden den Grundstzen und Fallbeispielen guter Krisen- und Katastrophenstabsarbeit widmete, werden im hier vorliegenden zweiten Teil die Ergebnisse der Krisen- und Katastrophenstabsumfrage 2025 prsentiert. Hierfr wurden 83 betriebliche und 120 behrdliche Stbe schriftlich befragt.
Krisen bieten Unternehmen die Chance, ber Transformationsprozesse notwendige Vernderungen umzusetzen, um resilientere und nachhaltigere Strukturen zu schaffen. Um hier zu untersttzen, organisiert der BDU einmal jhrlich die Fachkonferenz Sanierung, die sich seit mehr als 20 Jahren als Austauschplattform fr Transformations-, Restrukturierungs- und Sanierungsexperten bewhrt hat.
In den letzten Jahren haben sich Knstliche Intelligenz (KI) und Machine-Learning-Modelle insbesondere Large Language Models (LLMs) stark weiterentwickelt und finden zunehmend Anwendung in der Unternehmenspraxis. Ihre Fhigkeiten umfassen heute anspruchsvolle Automatisierungs-, Analyse- und Generierungsaufgaben.
Zwischen 2025 und 2027 laufen zahlreiche Darlehen aus, die in der Niedrigzinsphase abgeschlossen wurden hufig zu Konditionen, die heute nicht mehr erreichbar sind. Viele Unternehmen stehen deshalb vor erheblich teureren Refinanzierungen oder eingeschrnktem Zugang zu Kapital.
Start-ups leisten einen hohen Beitrag zu Innovation, Wachstum und technologischer Transformation, agieren jedoch in einem volatilen Umfeld mit spezifischen finanziellen, operativen und strukturellen Herausforderungen. Dieser Beitrag beschftigt sich daher mit der Frage, wie junge, wachstumsorientierte Unternehmen in Krisensituationen stabilisiert und restrukturiert werden knnen.
Die umsatzsteuerliche Organschaft ist ein bewhrtes Gestaltungsinstrument zur Vereinfachung der steuerlichen Behandlung konzerninterner Leistungen. Sie ermglicht es, mehrere rechtlich selbstndige Unternehmen steuerlich als eine Einheit zu behandeln. Allerdings sind die rechtlichen und steuerlichen Folgen gravierend, wenn innerhalb dieser Struktur eine Insolvenz eintritt.
+++ Verdichtung multipler Risiken legt Resilienz-Defizite offen +++ Independent Business Review (IBR) als Instrument zur Sicherung der Handlungsfhigkeit in der Krise +++ BMF zur Sanierungsklausel nach 8c Abs. 1a KStG +++ Zahlungsverzug und Forderungsausflle +++ KI-Nutzung mit Chancen und Gefahren +++ VID zum Rahmenkonzept fr eine Gesellschaft mit gebundenem Vermgen (GmgV) +++
+++ Anfechtbarkeit der Zahlung einer Geldauflage gegenber einer gemeinntzigen Einrichtung oder der Landeskasse als Zahlungsempfnger +++ Bilanzsteuerrecht: Passivierung von Verbindlichkeiten im Insolvenzverfahren +++ Gesellschaftsrecht: Inhabilitt bei Verurteilung durch Verwarnung mit Strafvorbehalt +++
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