Studienergebnisse zeigen, dass Restrukturierungen im industriellen Umfeld heute weit über klassische Kosten- und Liquiditätssicherungsmaßnahmen hinausgehen. Im Mittelpunkt stehen die Anpassung von Wertschöpfungsnetzwerken, die Optimierung von Kapazitäten und Produktionsstrukturen, die Digitalisierung industrieller Prozesse sowie die Steigerung organisationaler Produktivität. Allerdings kommt hinzu, dass gerade in Krisensituationen der hohe Druck zur kurzfristigen Stabilisierung von Liquidität und Ergebnis häufig dazu führt, dass transformative Maßnahmen zur Erneuerung von Geschäftsmodell, Produktportfolio oder Marktpositionierung nachrangig behandelt werden. Die zentrale Herausforderung besteht daher darin, jene Wertschöpfungshebel zu identifizieren, die sowohl kurzfristige Restrukturierungsziele unterstützen als auch die langfristige Transformation des Unternehmens ermöglichen. Der vorliegende Beitrag stellt hierzu das bei Porsche Consulting etablierte Value-Creation-&-Performance-Framework (nachfolgend als VC&P bezeichnet) als konzeptionellen Ordnungsrahmen erfolgreicher Restrukturierungen vor. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie Unternehmen aus strategischen Zielbildern konkrete Ergebnisverbesserungen ableiten und nachhaltig umsetzen können.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2026.06.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-11-02 |
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