Krisenstäbe sind nach den Ergebnissen der Krisenpräventionsumfrage das meist genutzte Instrument zur Krisenbewältigung. Ähnliches gilt laut der Katastrophenschutzumfrage für die Katastrophenstäbe im öffentlichen Bereich. Auch zahlreiche Normen, Standards und Dienstvorschriften fordern die Einberufung von Stäben im Krisen- und Katastrophenfall – beispielsweise die DIN EN ISO 22361 zum Krisenmanagement, der BSI-Standard 200-4 zum Business Continuity Management, die Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 100 und die Hinweise der Innenministerkonferenz zur Bildung von Verwaltungsstäben (VwS). Doch wie sollte die Arbeit in Krisen- und Katastrophenstäben gestaltet werden? Auf welche Probleme trifft die Krisenstabsorganisation in der Praxis und welche Lösungswege haben sich bewährt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert ein neuer Standard. Diesen hat das Krisennavigator – Institut für Krisenforschung gemeinsam mit den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e. V. (DGfKM), dem Berufsverband der Krisenmanager, unter der Bezeichnung „Standard zur Krisen- und Katastrophenstabsarbeit“ entwickelt. Er soll Krisen- und Katastrophenmanagern eine niedrigschwellige Orientierungshilfe zur Stabsarbeit bereitstellen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2026.02.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-03-03 |
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