Seit nunmehr ca. zwei Jahren spricht man fortlaufend von „Poly-Krisen“ oder von „Stapelkrisen“ und wartet auf Besserung. Allerdings reift auch die Erkenntnis, dass viele Krisenfaktoren gekommen sind, um zu bleiben: Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich darauf einstellen, dass sich viele Dinge dauerhaft verändern. Somit ist eine Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen notwendig. Restrukturierungsund Sanierungsprozesse waren in den vergangenen Jahren zumeist von operativer Optimierung, Kostensenkung und finanzwirtschaftlichen Maßnahmen geprägt. Eine echte strategische Neuausrichtung des Geschäftsmodells oder allein die „Hinterfragung“ des Geschäftsmodells blieben in Zeiten der Hochkonjunktur auf der Stecke. Wer den tatsächlichen Nutzen verinnerlicht, der aus einer Krisensituation erwachsen kann, wird diese als Chance sehen: Sie besteht darin, im Zusammenspiel von strategischer Überlegenheit und operativer Exzellenz nachhaltige Zukunftsfähigkeit zu erreichen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2026.01.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-05 |
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