Neben zunehmenden Eigenkapitalanforderungen der Aufsichtsbehörden und gestiegenen Kreditkosten zur Refinanzierung der Banken führen die Polykrisen der jüngeren Vergangenheit sowie die wachsende Dynamik der notwendigen Transformation der deutschen Industrie und ihrer Geschäftsmodelle unter Chancen-Risiko-Aspekten zu sehr restriktiven Kreditvergaben seitens der Finanzierer. Marktteilnehmer sprechen mittlerweile offen von einer „Kreditklemme“. Dies betrifft in besonderem Maße Finanzierungsbedarfe von Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Nachdem in Heft 06/2025 aufgezeigt wurde, welchen regulatorischen Anforderungen sich Banken in Bezug auf ihre Kreditengagements bei Unternehmen in der Krise ausgesetzt sehen, sollen nun die Handlungsoptionen einer Bank im Falle des Eintritts der Krise bei einem Kunden aufgezeigt werden. Kreditinstitute haben dabei grundsätzlich drei Möglichkeiten, auf die Krise ihres Kreditnehmers zu reagieren: „nichts tun“, „aktiv unterstützen“ oder sich „verabschieden“.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2944-7143.2026.01.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2944-7143 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-05 |
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